11.Dezember 2011

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11.Dezember 2011


Aller Anfang ist schwer. Das bekam auch ich zu spüren, als ich die ersten gezielten Zanderversuche an der Elbe in Hamburg startete. Viele kleinere und einzelne bessere Fische wechselten mit dem einen oder anderen Schneidertag.
Inzwischen habe ich das Revier aber schon recht gut erarbeitet und so gelang es mir zuletzt immer besser zu kontinuierlichen Fängen zu kommen.
Die Stückzahlen stimmen und bei fast jedem Versuch gelingt die Landung besserer Zander von 60 Zentimeter und mehr. Der größte Stachelritter der letzten Wochen war 82 Zentimeter lang und außerdem gab es eine Reihe ansehnlicher Fische der Kategorie 70+. Die beste Stückzahl war mit 15 Zandern an einem Angeltag auch recht ordentlich. Die häufigen Fänge kleinerer Zander beweisen, dass der Nachwuchs reichlich vorhanden und somit der hervorragende Bestand gesichert ist. Auf bestimmten Elbstrecken fing ich sogar einige Hechte bis 70 Zentimeter.
Um konstante Fänge zu erzielen, ist es so wie fast überall auch in Hamburg notwendig stark beangelte Stellen zu meiden. Einige Hafenbecken werden teilweise rund um die Uhr durch Scharen von Zanderanglern bevölkert. Es ist klar, dass Fänge von größeren Fischen dort fast wie ein Sechser im Lotto sind. Auch die Köderwahl ist entscheidend. Da viel mit Gummi geangelt wird, fangen fast nur Modelle, die perfekt ins Beuteschema der Zander passen. Zuletzt war der Stint von MB-Fishing in den natürlichen Farben Bernstein und Salt&Pepper unschlagbar. Schockfarben brachten mir wesentlich weniger Bisse. Weiterhin muss die Tide je nach Angelstelle stimmen. Wenn alles passt, dann besteht fast eine Fanggarantie. Dabei ist es egal ob die Sonne scheint oder Regen und Sturm übers Land fegen. Nur das Nachtspinnfischen brachte mir in der Hamburger Elbe bislang keinerlei Erfolg, abgesehen von einem unabsichtlich gerissenen 85er Karpfen. Doch ich bin überzeugt, dass es möglich ist mit dieser Methode auch hier zu fangen.
Bei einem Urlaub in meiner alten Heimat Sachsen-Anhalt konnte ich neben einigen kleineren Hechten auch einen tollen Esox von genau 100 Zentimeter an der Saale überlisten.
Nicht sonderlich erfolgreich verlief ein zweitägiger Trip an den Strelasund. Lediglich 4 Hechte um die 70 Zentimeter und ein halbstarker Zander waren nicht das, was ich mir erhofft hatte.




Ich wünsche Ihnen, liebe Leser, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2012. Möge das neue Jahr Ihre anglerischen Wünsche wahr werden lassen.