26.Juli 2011

Übersicht Über Mich Guidings & Kurse Veranstaltungen Fangberichte 2011 13.Januar 2011 20.Januar 2011 26.Januar 2011 14.Februar 2011 1.April 2011 11.April 2011 30.April 2011 4.Mai 2011 11.Mai 2011 31.Mai 2011 7.Juni 2011 11.Juni 2011 12.Juni 2011 26.Juni 2011 26.Juli 2011 7.August 2011 3.Oktober 2011 11.Dezember 2011 Fangberichte 2012 Fangberichte 2013 Tackle Gewässervorstellungen Fanggalerie Videos Forum Werbepartner Veit Wilde @ Facebook Kontakt

26.Juli 2011


Das Jahr 2011 ist zweifellos das beste, was ich bislang an der Elbe erlebt habe. Man kann tatsächlich mit großer Zuverlässigkeit und ohne übertriebene Versprechungen sagen, dass an diesem Fluss immer ein paar Zander zu holen sind. So kam es, dass bei den letzten Guidingtouren das Ziel meistens darin bestand eine zweistellige Stückzahl der begehrten Kammschupper aus dem Wasser zu befördern. Fast schon unheimlich, dass es oftmals auch gelang. Das beste Ergebnis reichten Uwe, Frank und ich mit 18 Zander während eines Angeltrips. Hätten wir alle Bisse verwerten können, wären es sogar noch deutlich mehr gewesen. Ich selbst konnte an einem anderen sehr guten Tag 13 Zander im Alleingang aus dem großen Strom befördern.
Der Ehrlichkeit halber möchte ich aber auch erwähnen, dass es eine einzige Pleite mit zwei Gästen aus Schkeuditz gab. Bis auf einen kleinen Hecht und mehrere Aussteiger ging an jenem Tag nichts. Ohne verzweifelt nach Ausreden suchen zu wollen, bestand der Grund für dieses Debakel darin, dass an jenem Tag der Wasserstand rasant anstieg. So bedauerlich ein solch mieses Resultat auch für mich als Guide sein mag, zeigt es doch, dass schon extremst schlechte Bedingungen vorherrschen müssen damit ein "Schneider" überhaupt möglich ist.
Alle übrigens Gäste fingen stets ihre Fische und waren dementsprechend zufrieden. Zugegeben: Wir haben, von der genannten Ausnahme abgesehen, in diesem Jahr auch viel Glück. Der Elbpegel ist weder zu hoch noch zu niedrig. Der misslungene "Hochwasser-Tag" zeigte, wie sehr entscheidend der Faktor Wasserstand beim Flussangeln doch sein kann.
Auch wenn die magische 90 cm-Marke bei den letzten Elbtouren nicht geknackt werden konnte, gab es doch neben viel "Kleinzeug" auch zahlreiche gute Fische über 60 cm. Den besten fing mein langjähriger Angelfreund Hendrik mit 87 cm, ich konnte einen 86er überlisten. Diese beiden Riesen gingen in der Dunkelheit auf flachlaufende Wobbler, die besseren Stückzahlen fängt man allerdings momentan mit Gummiködern bei Tageslicht.


Weniger Freude als die Elbe machte zuletzt die Saale. Döbel, Rapfen und Welse beißen zumindest am mittleren Flussabschnitt eher schlecht, wobei immermal wieder von Abrissen riesiger Fische berichtet wird. Hechte machen sich ebenfalls rar. Zander gehen vereinzelt an den Haken, jedoch ist deren Fang sehr viel mühsamer als an der Elbe. Mit einem Stachelritter am Abend kann man schon zufrieden sein. Immerhin habe ich bei den zuletzt sehr wenigen Versuchen an der Saale zwei sehr schöne Zander von 80 und 85 cm landen können.