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13.Januar 2011
Teils extreme Kälte, zugefrorene Seen und häufiges Hochwasser machten das Spinnfischen an den Gewässern Sachsen-Anhalts in den vergangenen Wochen leider entweder unmöglich oder sinnlos. Bis auf einen Hecht aus der Saale, welcher noch im alten Jahr auf Köderfisch am gezupften System biss, war mit der Spinnrute nichts mehr zu holen.
Dennoch war ich gemeinsam mit einigen Freunden mehrfach am Wasser. Statt auf klassische Räuber ging es dabei allerdings an Saale und Elbe mit Grundruten auf Quappen. In den letzten Jahren hatte ich es nicht mehr gezielt auf die Süßwasserdorsche versucht, doch in diesem Winter war es dann doch mal wieder soweit. Erfreulicherweise hat es auch recht gut geklappt, denn fast jeder Quappenansitz war erfolgreich und oft gelang es gleich mehrere Fische an einem Abend mit den angebotenen Tauwürmern zu überlisten. Größere Exemplare waren leider nicht dabei, Spaß hat die Angelei in teils recht großer Gruppe aber allemal gemacht. Der eine oder andere heiße Glühwein und die mitunter relativ reichlichen Bisse ließen eisige Temperaturen und Schneefall schnell vergessen.
Da die Temperaturen in den vergangenen Tagen deutlich milder geworden sind, besteht inzwischen wieder Hoffnung, dass in den kommenden Wochen auch das Spinnfischen wieder Erfolge bringt. Wenn das der Fall ist, lesen Sie es selbstverständlich hier.
Weiterhin möchte ich an dieser Stelle noch die Gelegenheit nutzen, allen Lesern, Gästen und Freunden ein gesundes und fischreiches Jahr 2011 zu wünschen.
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