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20.Januar 2010
Das sehr milde Wetter zur Mitte des Januar brachte Freud und Leid zugleich. Da die teils recht hohen Schneedecken im Tiefland gänzlich wegtauten, sorgte das reichliche Schmelzwasser für massives Hochwasser an allen mitteldeutschen Flüssen. Statt ans Angeln war da eher an die Evakuierung der Anwohner und Sperrung vieler Straßen zu denken. Es ist davon auszugehen, dass zumindest in Sachsen-Anhalt an den Fließgewässern vor Beginn der Schonzeit nichts mehr zu holen ist.
Besser sieht es da an den stehenden Gewässern aus, deren Eisdecken teilweise wieder auftauten.
Grund genug für mich einige Vertikaltouren durchzuführen. Zugegeben, es lief dabei nicht so gut wie vor Beginn der Kältewelle, aber 7 Zander bis 72 cm und ein 35er Barsch konnte ich bei vier Versuchen immerhin an die Gummiköder locken. Offenbar sind die Stachelritter doch noch ein bisschen im Winterschlaf.
Bei einer dieser Touren war Guidinggast Lars aus Güsten zu Gast auf meinem Boot. An diesem Tag konnten wir zusammen 4 Zander landen. Darunter ein besserer Fisch von 65 cm, die anderen 3 waren untermaßig und mussten nicht zum Fototermin antreten. Nicht gerade ein glanzvolles Ergebnis, aber dass nicht mit Massenfängen zu rechnen wäre, hatte ich Lars im Vorfeld bereits angekündigt. Dennoch blieb er nicht Schneider und es gelang uns Fehler aufzudecken, die dafür sorgten, dass seine bisherigen Vertikalversuche nicht erfolgreich waren. Dies wird sich in Zukunft mit Sicherheit ändern. |
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